Ob Transporter oder PKW: Viele Fahrzeuge werden beruflich genutzt. Seid Ihr beruflich viel mit dem Auto unterwegs und nutzt dafür ein Fahrtenbuch in Papierform? Aufgepasst: Diese werden im Zuge von Lohnsteuer-Außenprüfungen oft aufgrund von Formfehlern verworfen und die teurere 1% – Methode kommt zum Zuge.

Eine passende Alternative bietet derzeit das elektronische Fahrtenbuch. Aber auch mit einem elektronischen Fahrtenbuch ist man als Steuerpflichtiger nicht automatisch auf der sicheren Seite. Zwar kann es eine Erleichterung sein aber ohne sachgerechte Anwendung laufen Sie Gefahr, dass die Aufzeichnungen nicht anerkannt werden.

Wichtig sind:

  • hinreichende Sicherheit auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Aufzeichnungen
  • Aufzeichnungen sind zeitnah, spätestens 7 Tage nach der jeweiligen Fahrt zu führen. Keine nachträglichen Ergänzungen.
  • Aufzeichnungen müssen plausibel sein, etwa sollte man Zwischenstopps oder Werkstattaufenthalte erkennen

Es könnte so einfach sein: In den Firmenwagen setzen, losfahren und Steuern sparen. Doch aufgrund der lästigen, täglich notwendigen Einträge ziehen viele Autofahrer die bequemere 1%-Regelung vor und verschenken damit jedes Jahr bares Geld. Das muss nicht sein.